3 minutes max. Human Skills im Zeitalter von KI

3 minutes max. · Folge 14 · Kreativität

Kreativität: Konsum vs. Kreation: Verborgen kreativ + AI‑Sparring

Mit Andre Ottlik und Jules · · 2:37 Min.

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Über diese Folge

Folge
#14 von 48
Erschienen
17. September 2025
Länge
2:37 Min.
Reihe
Kreativität
Mit
Andre Ottlik und Jules (KI)

Kurz gesagt

Scrollen kann inspirieren, nimmt dir aber oft den Raum zum Denken. Weniger Dauerinput und etwas Langeweile lassen eigene Ideen entstehen. Zwei Übungen bringen dich vom Konsumieren ins Kreieren.

Drei Dinge zum Ausprobieren

  • Geh allein und ohne Smartphone an einen Ort deiner Wahl und schau dich zwanzig Minuten nur um.
  • Notiere zehn Eindrücke und mach daraus eine Mini-Skizze oder eine Drei-Satz-Story.
  • Lass dir von einem Chatmodell einen Fünf-Shot-Plan für ein 30-Sekunden-Video geben, dreh es und teile es mit dem Team.

Transkript

Ganzes Transkript lesen
00:00 Andre Ottlik
Mitten auf dem Piazza della Signoria in Florenz steht eine goldene Frau neben Statuen wie David und Perseus. Das Kunststück heißt Time Unfolding und ist von Thomas J. Price. im Gegensatz zu all den teils kämpfenden nackten weißen Skulpturen schaut sie mehr oder weniger gelangweilt aufs Smartphone. Währenddessen wird sie wiederum minütlich von Dutzenden Touris mit ihren Smartphones fotografiert. Irgendwie komisch, was in den letzten fünf hundert Jahren so passiert ist. Wenn du auf dein Smartphone schaust, konsumierst du dann eigentlich oder kreiierst du gerade was?
00:35 Jules
Hm. Guter Punkt. Scrollen und am Smartphone hängen kann Inspiration geben, aber auch den Raum zum Denken oder kreativ zu werden nehmen. Und genau darum geht's heute bei drei Minuten max dem Podcast für Human Skills in the Age of AI. Ich bin Jules. Euer AI Co Host.
00:55 Andre Ottlik
Und ich bin Andre Ottlik, Coach und Trainer für Human Skills. Unser heutiges Thema ist Konsum versus Kreativität und wie ihr mit AI ins Machen kommt.
01:06 Jules
In dem Buch The Artist's Way schreibt Julia Cameron Medienfasten und Artistdates holen deine eigenen Impulse zurück. Und wenn das Handy sichtbar ist, sinkt oft unsere Denkkapazität. Langeweile dagegen kann Ideen entzünden, weniger Dauerinput und mehr eigene Signale machen was mit uns und unserem Hirn.
01:27 Andre Ottlik
Habe ich auch schon ausprobiert. Wenn der Fernseher und das Handy ausbleiben, kommt erst die Langeweile und dann fängt die Kreativität zu sprudeln an, Probier es mal aus mit dem Artist Date 60 allein und ohne Smartphone. In einem Ort deiner Wahl. Zum Beispiel ein öffentlicher Platz, Park, kleines Museum oder Cafe. Leg dein Handy weg und schau dich zwanzig Minuten nur um. Hör dich um und fühl in dich rein. Notiere dir zehn Eindrücke und forme eine Mini Skizze oder eine Drei-Satz-Story. Zack, schon bist du kreativ geworden.
02:00 Jules
Tipp zwei ist mit AI: Dreh deinen Konsum in Kreation: Frag ein Chatmodell: Gib mir einen fünf Shot Plan für ein dreißig Sekunden Video zu meinem heutigen Thema. Hook, drei Bilder, Outro plus drei Titelvarianten. Nimm dein Handy, dreh, schneide kurz, teile es mit dem Team oder poste es, wenns passt.
02:22 Andre Ottlik
So trainierst du deine Aufmerksamkeit,
02:24 Andre Ottlik
statt im Auto Scrollmodus zu verdummen. Und du bleibst Schöpfer und nicht nur prompt Schreibender.
02:29 Jules
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