3 minutes max. Human Skills im Zeitalter von KI

3 minutes max. · Folge 11 · Sinne und Emotionen

Unsere Emotionen: Gefühle steuern

Mit Andre Ottlik und Jules · · 3:01 Min.

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Über diese Folge

Folge
#11 von 48
Erschienen
10. September 2025
Länge
3:01 Min.
Reihe
Sinne und Emotionen
Mit
Andre Ottlik und Jules (KI)

Kurz gesagt

Emotionen bewusst zu verändern bringt dich von Stress und Ärger zu Handlungsfähigkeit, oft schon mit Mikroübungen. Bewegung und das Neubewerten einer Situation senken Stress spürbar. Jules fragt Andre nach zwei Übungen, eine analog, eine mit AI.

Drei Dinge zum Ausprobieren

  • Benenne sechzig Sekunden lang laut oder schriftlich, was du im Körper spürst, ohne etwas zu reparieren.
  • Formuliere deine Gedanken danach als „Ich habe den Gedanken, dass …“, um Abstand zu gewinnen.
  • Beschreib der AI Trigger und Ziel in einem Satz, lass dir einen Wenn-dann-Satz und eine Ich-Botschaft als Antwort vorschlagen.

Weiterlesen (englischer Artikel): Senses & Emotions — The Leadership Edge No Machine Can Copy (Yet)

Transkript

Ganzes Transkript lesen
00:00 Jules
Willkommen bei 3 minutes max. Human Skills in the Age of AI. Heute geht's weiter mit meinem Interview von Andre zum Thema Gefühle Steuern. Warum lohnt es sich überhaupt, Emotionen bewusst zu verändern Andre?
00:14 Andre Ottlik
Hi, Jules. Weil wir damit von Stress und Ärger zu Klarheit und Handlungsfähigkeit kommen. Und das klappt oft schon mit winzigen Mikroübungen.
00:22 Jules
Okay, und was sagt die Forschung? Und hast du ein Alltagsbeispiel dazu?
00:26 Andre Ottlik
Bewegung und Reappraisal Techniken helfen. Zum Beispiel, wenn wir unseren Körper in Bewegung bringen und die Bedeutung einer Situation neu bewerten, sinkt Stress spürbar. Das wurde zum Beispiel von Lucas Raphael Bento Silver im Jahr 2020 erforscht. Wenn du kritisches Feedback bekommst und merkst, wie dein Körper anspannt, atmest du tief und richtest dich auf, anstatt in Abwehr zu gehen und stellst dazu eine klärende Frage. Kein Drama, bitte.
00:53 Jules
Klingt machbar. Gib uns zwei Übungen, eine Analog, eine mit AI-Unterstützung.
00:58 Andre Ottlik
Klar, gerne. Tipp eins: Benennen statt bekämpfen. Zweimal sechzig Sekunden. Erst solltest du sechzig Sekunden nur benennen, was da ist. Laut sagen oder aufschreiben zum Beispiel: Ich fühle Druck in der Brust oder habe warme Hände. Nichts reparieren, nur das Körperkino benennen, das ich in dir gerade abspielt. Dann sechzig Sekunden entkoppeln. Mach aus deinen dazugehörigen Gedanken einen Satz wie Ich habe den Gedanken, dass ich nervös bin. Oder mein Kopf erzählt mir gerade, wie ich das nicht hinbekomme.
01:30 Jules
Viele merken schon das Benennen nimmt Druck aus dem System. Mit etwas Abstand lässt sich bewusster reagieren.
01:38 Andre Ottlik
Ja, das Problem ist selten fehlendes Wissen. Eher, dass es komisch wirkt, so was im Business Alltag einzubauen, aber es ist wissenschaftlich gut belegt. Heißt also: Mindset Upgrade, raus aus deiner Komfortzone, neue Techniken testen und dadurch neue Emotionen erfahren.
01:55 Jules
Okay, verstehe. Und die Variante mit AI?
01:58 Andre Ottlik
Tipp zwei: Wenn dann Plan mit AI in etwa zwei Minuten: Ein konkretes Szenario wäre: im Teamchat kommt, "deine Folie ist unübersichtlich". Erstens: sagt der AI in einem Satz Trigger: scharfer Kommentar zu meiner Folie im Teamchat Ziel: ruhig bleiben und erst Verständnisfragen stellen und dann lass dir ein wenn dann Satz vorschlagen. Drittens bitte die AI um einen Feedback. Ich Botschaft zum Zurücksenden. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass du passendes Feedback gibst und oft merkst, dass es gar nicht so hart gemeint war von deinem Gegenüber.
02:33 Jules
Die AI liefert also Formulierungshilfen und du wählst. Das Ziel ist Handlungsfähigkeit statt Grübelschleife.
02:41 Andre Ottlik
Genau. Du gehst das Problem direkt an, löst es und machst weiter. So reagierst du weniger aus dem Affekt und mehr
02:48 Andre Ottlik
aus bewusster Entscheidung. Bis dann.
02:50 Jules
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