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3 minutes max. · Folge 12 · Sinne und Emotionen

Unsere Emotionen: Emotionen loslassen: Fokus zurückholen, Grübelschleifen stoppen

Mit Andre Ottlik und Jules · · 2:56 Min.

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Über diese Folge

Folge
#12 von 48
Erschienen
12. September 2025
Länge
2:56 Min.
Reihe
Sinne und Emotionen
Mit
Andre Ottlik und Jules (KI)

Kurz gesagt

Loslassen heißt nicht wegdrücken, sondern anerkennen und bewusst ziehen lassen. Akzeptanz kostet meist weniger Energie als Unterdrückung, und du bist schneller wieder handlungsfähig. Zwei kurze Übungen bringen dir weniger Grübelschleifen und mehr Fokus.

Drei Dinge zum Ausprobieren

  • Schreib auf eine Haftnotiz, was du loslässt, leg sie außer Sicht und richte deine Aufmerksamkeit auf einen neutralen Anker.
  • Sprich in eine Sprachnotiz, was dir nachhängt, und lass die AI zwei Listen machen: was in deinem Einfluss liegt und was nicht.
  • Formuliere einen Verzichtssatz und wähle einen konkreten Schritt aus der Einflussliste für heute.

Weiterlesen (englischer Artikel): Senses & Emotions — The Leadership Edge No Machine Can Copy (Yet)

Transkript

Ganzes Transkript lesen
00:00 Andre Ottlik
Willkommen bei 3 minutes max. Heute werde ich wieder interviewt. Diesmal zum Thema Emotionen loslassen. Ergebnis wenn's klappt: Weniger Grübelschleifen, mehr Fokus, klarere Prioritäten in den nächsten 48 Stunden. Jules hat die Fragen. Ich habe die Gefühle.
00:19 Jules
Andre, wenn du loslassen sagst, was genau meinst du, ist das nicht einfach wegdrücken, so eine Art Command plus Delete für Emotionen?
00:27 Andre Ottlik
Nee, eben genau nicht. Es geht um Anerkennen und bewusst ziehen lassen. Stell dir einen Strandball vor. Unter Wasser drücken kostet Kraft. Loslassen spart Energie. Eine Studie von Hugo Alberts aus 2012 zeigt: Akzeptanz verbraucht meist weniger Energie als Unterdrückung. Und wir sind schneller wieder handlungsfähig. Erlebe ich auch in Präsentationstrainings. Wer die Nervosität abnimmt, kommt leichter durch. Wer dagegen ankämpft, füttert die Nervosität.
00:55 Jules
Wie startet man das? Mitten im Alltag zwischen all den Calls und Meetings?
01:00 Andre Ottlik
Erst aufhören zu kämpfen, dann kurz anerkennen, atmen, neu ausrichten. Dafür ist kein Yoga Urlaub nötig. Zwei Minuten reichen.
01:08 Jules
Okay, dann zwei schnelle Optionen bitte: eine Analog, eine mit leichter AI Hilfe.
01:14 Andre Ottlik
Na logo. Tipp eins: Haftnotiz Parkplatz - drei mal dreißig Sekunden.: Erstens: dreißig Sekunden schreiben. Ein Satz: zum Beispiel: Ich lasse jetzt den dummen Spruch von meinem Kollegen los. Darunter ein Grund, warum Festhalten nicht hilft. Zweitens: Dreißig Sekunden parken. Du packst die Notiz außer Sicht in eine Schublade, Mappe, Rückseite des Monitors und laut sagen: Ich lass das für heute hier. Und dann drittens: dreißig Sekunden neu ausrichten. Einen neutralen Anker wählen: Bildschirmrand, Geräusch im Raum, Füße am Boden und die Aufmerksamkeit bewusst dort hinlegen.
01:50 Jules
Klingt easy. Das kleine sichtbare Abgeben entlädt Druck. Und wenns morgen noch wichtig ist, holst du die Notiz bewusst wieder hervor.
01:57 Andre Ottlik
Tipp zwei: AI Triage - Einfluss oder nicht in zwei Minuten: Erstens: sechzig bis neunzig Sekunden frei eine Sprachnotiz sprechen Was hängt dir nach? Zweitens: die AI um zwei Listen bitten. Was liegt in meinem Einfluss? Drei Punkte. Was liegt außerhalb? Drei Punkte. Danach einen Verzichtssatz formulieren: Zum Beispiel Ich lasse die externe Bewertung los und eine Mikro-Aktion aus der Einflussliste. Ein konkreter Schritt für heute. Danach kannst du die Sprachnotiz bewusst archivieren oder löschen als sichtbares Zeichen des Loslassens.
02:31 Jules
Also nicht ignorieren, sondern den Teil annehmen, den du gerade nicht ändern kannst und Energie dahin lenken, wo du Wirkung hast.
02:39 Andre Ottlik
Probier am Wochenende eine der beiden Optionen. In der Regel merkst du schnell den Unterschied.
02:44 Andre Ottlik
Mehr Fokus, klarere Prioritäten und dein Kopf und Körper werden Danke sagen.
02:48 Jules
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